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FH-Gebühren auf 275,- senken!

November 7, 2007 · Kommentar schreiben

Die KFH Münster verlangt 350,- Euro pro Semester, die Kunstakademie Münster 400,- Euro, an der Uni Münster sind 275,- Euro pro Semester fällig. An der FH Münster hingegen müssen 500,- Euro gezahlt werden. Der DHB fordert: 275,- Euro auch an der FH Münster!

Grundsätzlich sind wir nach wie vor Studiengebührengegner. Wir setzen uns für eine staatliche Finanzierung der Hochschulen ein. Zu deutlich ist die soziale Selektivität im Bildungswesen, die erst kürzlich (und erneut) durch die OECD kritisiert wurde. Studiengebühren verstärken diese soziale Selektivität.

Wir werden uns weiterhin, z.B. in Form juristischer Auseinandersetzungen, für eine Abschaffung einsetzen, halten hier jedoch die Erfolgsaussichten leider für begrenzt.

Deshalb müssen Studierendenvertretungen sich auch darauf einstellen, dass es weiterhin Gebühren geben wird. Ein ausschließlicher Einsatz für eine Gebührenabschaffung ist nicht im Interesse der Studierenden. Wer gegen seinen Willen 500,- zahlen muss, der hat ein berechtigtes Interesse daran, dass sein Geld nicht irgendwo im Hochschulhaushalt versickert.

Als DHB werden wir neben dem Einsatz für eine Abschaffung darauf hinwirken, dass unsere Gelder nicht verschwendet werden, dass es möglichst umfangreich Ausnahmeregelungen gibt (z.B. für Studis, die Angehörige pflegen), dass die Verwendung transparent geschieht und eben dass die Gebühren möglichst niedrig sind. (Die FH Münster hofft in einem Szenario für das Jahr 2020 auf eine Gebührenhöhe von 5000,- Euro! Siehe FH-HEP 05, letzte Seite, Punkt 5). Die zuvor vollmundig angekündigten Verbesserungen durch die Einführung von Studiengebühren sind an der FH nicht eingetreten. Zumindest nicht in einem Umfang, der die Gebührenhöhe 500 rechtfertigt. Deshalb: 275,- Euro sind mehr als genug! FH-Gebühren senken!

Kategorien: FH Münster · Hochschulpolitik · Studiengebühren

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